Freiheit, Gleichheit, Mode – Was für eine Rolle spielt die Mode im Alltag von Jugendlichen? Machen sie sich Gedanken darüber was man über ihre Kleidung denkt oder achten sie nur auf ihren eigenen Geschmack?

Louisa Beinke

6.15 Uhr. Helen muss aufstehen. Als sie vor ihrem Kleiderschrank steht, stellt sich ihr wie jeden Morgen dieselbe Frage obwohl ihr Kleiderschrank aus allen Nähten platzt: “Was soll ich heute bloß anziehen?” Ihr fällt ein, dass Linda gestern ein schönes Kleid von H&M anhatte. “Ich muss mal wieder shoppen gehen”, denkt sie sich, doch da fällt ihr ein, dass sie ihr letztes Geld für ein Paar Ballerinas und einen Jeansrock ausgegeben hat. Mist!

Als Helen wenig später aus dem Haus gehen will, sagt ihr Vater: “Mensch Kind, bei solchen Temperaturen wirst du krank wenn du so halbnackt herumläufst.” Helens Vater sieht in den Kleidern eher eine Schutzfunktion vor Hitze und Kälte, Regen, Schnee und Sonneneinstrahlung. Am Gartentor schließlich trifft sie auf ihre Mutter, die vom Bäcker kommt: ”Moment mal mein Fräulein, in diesem Aufzug willst du doch nicht etwa in die Schule gehen? Man sieht ja fast deinen Bauchnabel. Du gehst rein und ziehst dir etwas Längeres an! So freizügig gehst du mir nicht aus dem Haus!” Während sie schnaufend in das Haus zurückläuft sagt sie leise zu sich selbst: “War ja klar, dass die mal wieder keine Ahnung von Mode haben“.

Bis in 19 Jh. hinein gab es vorgeschriebene Kleiderordnungen, die auf diese Weise die sozialen Unterschiede erkennbar machten. Wir können heute zum Glück unsere Kleidung frei wählen, eingeschränkt von unseren finanziellen Möglichkeiten und Berufen. Welcher Bänker könnte denn ohne Krawatte zur Arbeit kommen oder wer kann sich die teuren Einzelanfertigungen von Karl Lagerfeld leisten? Doch ist es wirklich ein Glück? Denn heutzutage werden oft junge Menschen gemobbt wenn sie nicht rumlaufen wie Modepüppchen.

Modetrends und unterschiedliche Familienbudgets führten auch schon bei einigen Schulen zur Einführung von Schuluniformen. Helen fühlt sich hin und hergerissen zwischen gelebtem Sozialverhalten und ausgeprägter Individualität. Von dem Bestreben die menschlichen Bedürfnisse über Eitelkeit und Aussehen zu wecken lebt die ganze Modebranche.

Eingeschränkt in der Auswahl modischer Kleidung ist man jedoch auch durch seine Körperformen. Sind die jungen Frauen schlank und groß haben sie eine große Auswahl, wenn sie jedoch etwas fester sind, müssen sie bei den Kleidergrößen zu L greifen und haben dann im Hinterkopf, dass den Freundinnen M oder S passt. Somit sind sie dann oft geknickt, kaufen aus Frust dann doch M und wenn sie sich dann Zuhause in das Shirt reinquetschen sehen sie aus wie eine Wurst in der Pelle. Dadurch kann dann Neid auf andere enstehen und manche fühlen sich ausgegrenzt. Durch den Zwang so hübsch und schlank sein zu wollen wie die Models im Fernsehen, unterdrückt man sich selbst und gerät selbst in die „Diktatur der Mode“.

Die Größen heutzutage entsprechen gar nicht mehr den aktuellen Maßstäben, denn die Deutschen nehmen laut Studien immer mehr zu. Das Problem soll dadurch gelöst werden, dass mehr größere Größen angeboten werden. In Freiburg gibt es auch Läden für kurvigere Frauen z.B. Femme Formeidable.

Als Helen am Samstag in den H&M geht, muss sie sich eingestehen, dass über die Weihnachtsferien aus ihrer Größe S ein M geworden ist. Das waren zu viele Plätzchen, denkt sich Helen. Weihnachten hat jedoch auch seine gute Seite, sie hat wieder Geld, um sich ein schönes gestricktes Kleid zu kaufen. Wenn Oma das wüsste, die würde mir dann so eins selber stricken, denkt sie sich, nur würde es nicht so toll aussehen. Es kommen echt wieder die alten Trends, die Schlaghosen (die man sich erst mal getrauen muss anzuziehen, findet Helen) und richtige Hippie-Blümchenkleider.

Nach dem Einkauf im H&M überlegt sich Helen in welchen Laden sie als nächstes gehen soll, denn in Freiburg fehlt ihr einfach ein Zara und ein Mango. Also geht sie erst mal in den McDonald einen Chickenburger essen obwohl sie sich vorgenommen hatte gesünder zu Essen. Doch wie so oft überwiegt die Lust am Essen dem Zwang in enge Kleider zu passen. Plötzlich fällt ihr ein, dass am Samstag Monkey Jump ist (Musikfestival in allen angesagten Clubs in Freiburg), sie aber noch keinen neuen Schmuck hat, der gehört schließlich zu einem neuen Outfit dazu. Also geht sie zu Müller in die 2. Etage. Auf der Rolltreppe trifft sie Sina.

Sina spricht Helen gleich darauf an, was sie bei H&M gekauft hat. Als sie das Blümchen-Strickkleid sieht, meint sie nur abfällig:” Hast du jetzt auch schon so eins? Damit läuft ja bald die ganze Schule rum!” “Na und! Ich hab es ja nicht deswegen gekauft, sondern weil es mir gefällt”, erwidert Helen genervt. “Dass sagen alle, dabei würdet ihr vielleicht von selbst darauf kommen wenn ihr länger darüber nachdenken würdet, dass für euch Mode voll der Gruppenzwang ist”, kontert Sina, “dann schafft die Mode gar keine Individuen, sie setzt sie viel mehr zurück“! Naja okay, vielleicht hat sie ja Recht, überlegt Helen. Wenn man hört, dass eine Freundin in der Schule für ihr neues Kleid bewundert wird, möchte man auch etwas haben, für das man bewundert wird. Man möchte mit seinen Kleidern Aufsehen erregen, meistens positives.

Und was ist mit den Leuten, die den Anschein machen, als wäre es ihnen egal wie sie rumlaufen? Haben die einfach keinen Geschmack und keine Mode? Nein, das nicht, denkt Helen. Aber für sie ist es nicht so wichtig, wie sie sich kleiden. Sie haben andere Prioritäten. Irgendetwas Modisches hat eigentlich jeder, denn jedes Kleidungsstück, jedes Asseccoire und sogar Handys werden als Mode bezeichnet. Also ist jeder, auch wenn nur unterbewusst modisch, überlegt Helen.

Wenn Menschen glauben, dass sie sich der Mode verweigern können, stimmt das eigentlich nicht. Denn sogenannte “Anti-Moden” beziehen sich immer auf die aktuelle Mode, um sich von ihnen absetzen zu können. Somit sind sie nichts anderes als ein Negativ zum Positiv, denkt sich Helen. Da stellt sich aber die Frage wer bestimmt was die „aktuelle Mode“ ist? Die Antwort ist in erster Linie die Designer, die sich überlegen was den Kunden gefallen könnte. Wir, die Konsumenten, die aus allem, was in den Läden ist, auswählen, was uns gefällt und was wir tragen wollen entscheiden wie lange es in der Mode bleibt. Da jeder Mensch jedoch etwas haben will, was die anderen nicht haben, kreiert er sich eine Anti-Mode die dann von andern bewundert wird und ruck-zuck ist die Anti-Mode Up-to-date.

Modetrends entkommt man kaum. Denn wenn eine bestimmte Farbe modern ist, ist es so gut wie unmöglich, modische Kleidung in einer anderen Farbe zu finden. Wie letzten Herbst zum Beispiel “Lila”, fällt Helen ein, oder die „Longchamp Handtaschen“ mit denen jede Dritte an meiner Schule herumläuft. Mode beginnt in dem Moment, in dem die Lust am Neuen gegenüber funktionalen Erwägungen in den Vordergrund rückt, wie bei Helen.

Mode bedeutet den ständigen Wechsel, denn die alten Trends weichen den neuen Trends, Mode lässt sich kombinieren und hebt so deinen Individuellen Stil hervor, Mode kommt auch nicht immer aus der Gegenwart: Wer trug vor den jungen Leuten von heute schon Jesussandalen, Miniröcke oder blumengemusterte Kleider? Die Hippies.

Mode ist vielseitig wie eine Farbpalette. Klar, einerseits sollen uns unsere Kleider hübscher machen, gleichzeitig aber uns von den anderen abheben, unterscheidbar und individuell machen. Manchmal soll sie jedoch auch zeigen, dass wir zu einer bestimmten Clique oder anderen Gruppe gehören. Die Individualität des Kleidungsstils wurde in der Berufswelt schon längst durch einheitliche Uniformen vertrieben. Je nach Berufsfeld sind Anzug oder Blaumann Pflicht.

Man kann Mode mit Entwicklungen erklären: ob politisch, sozial oder ökonomisch einfach ist es nicht, dass Phänomen Mode zu beschreiben. Vielleicht so: „Mode fordert Lust am Schönen, an Farben, Linien und Formen.“

Als Helen wieder nach Hause kommt, fragt ihr Bruder sie, ob sie schon weiß wen sie wählen soll? Helen antwortet:” Sind etwa wieder Wahlen? Ich hab nur Plakate von der Freiburger Modewoche gesehen.” Ist es wirklich schon so weit, dass Mode genauso wichtig ist wie Politik? Nein, soweit bestimmt noch nicht, aber sie macht genauso viele Schlagzeilen.

In den letzten Jahren gab es immer wieder Skandale um magersüchtige Models, mehrere sind wegen ihres Magerwahns sogar schon gestorben. Mehr als zehntausend Models weltweit hungern sich in die sogenannte „Size-Zero-Größe“ (kleiner als Größe 34) um den Konsumenten Mode zu präsentieren, die die ziemlich große Mehrheit der Modeinteressierten deswegen gar nicht tragen kann. Dadurch merkt man auch wie oberflächlich die Mode ist, zwar fangen Zeitschriften wie „Brigitte“ damit an, keine Size-Zero-Models mehr in ihren Heften abzudrucken, doch wie lange wird es dauern bis die gesamte Modewelt von Armani bis Yves Saint Laurent bemerkt, dass keine breite Masse ihre Kollektionen jemals tragen wird? Vielleicht ist es aber genau dass, was die Modeschöpfer uns sagen wollen: Die Mode ist nicht(s) für jeden.

“Bei Mode bleibt die Individualität auf der Strecke”

In der Schule, erregt sie oft Aufsehen wegen ihres Aussehens. Sie zeigt offen, dass ihr Modetrends nicht wichtig sind. Cosima ist 18, mit ihrem Kleidungsstil fühlt sie sich frei, will aber auch provozieren.

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Was bedeutet dir Mode? Was interessiert dich daran?

Cosima: Über einen gewissen Zeitraum gewisse Kleidungsstücke als chic zu empfinden, interessiert mich eher weniger. Ich finde da bleibt die Individualität auf der Strecke. Allerdings finde ich die verschiedenen Arten, wie man sich kleiden kann, und was für verschiedene Ausstrahlungen ein Mensch damit erzielen kann, sehr interessant.

Was möchtest du mit deinem Stil ausdrücken?

Zum einen bedeutet es für mich Freiheit, weil ich meine Kleidung einfach so gestalten kann, wie es mir gefällt. Auf der anderen Seite ist es auch ein Spiel mit den Vorurteilen. Viele Leute glauben immer noch, was RTL ihnen einpflanzt: nämlich, dass Punks auf der Straße leben und ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen. Es gibt mit Sicherheit welche, auf die das zutrifft, allerdings würde ich so etwas dann nicht als “Punk” bezeichnen. Dass damit die ganze Szene auf ein Bild, das ein paar Idioten vermitteln, reduziert wird, empfinde ich als störend. Durch meinen Kleidungstil kann ich zwar nicht die Welt verändern, aber die Leute können am eigenen Leib erfahren, dass diese Vorurteile veraltet sind.

Ist Mode für dich ein individuelles oder eher ein Gruppending?

Mode ist meiner Meinung nach eher ein Gruppending. Zwar gibt es Haute Couture, die meist sehr ausgefallen und mehr als Kunstwerk zu betrachten ist, doch im normalen Alltag bedeutet Mode für mich Anpassung an die Masse. Mittlerweile wird es auch immer schwerer sich dem zu entziehen: egal ob bei H&M oder Esprit, es wird ja überall nur noch dasselbe verkauft.

Findest du die Behauptung richtig, dass Punks sich gegen die Mode auflehnen, rebellieren?

Natürlich hat Punk mit Rebellion zu tun, aber ich würde das jetzt eher weniger auf die Mode beziehen. Es gibt ja auch viele andere Subkulturen, die ihren eigenen Kleidungstil entgegen der Mode entwickelt haben, wie z.B. Hippies, Skinheads oder Gothiks. Allerdings kann man sagen, dass es bei Punk auch Szenenintern mehr Abwechslung gibt, da es keinen festgelegten Dresscode gibt und eher nach dem Prinzip DIY (”Do it Yourself”) gelebt wird.

Was denkst du von Anpassung an Mode und die neusten Trends?

Wem das gefällt, der soll das ruhig machen. Für mich ist das nichts!

Wie ist es dazu gekommen, dass du dich ausgefallener kleidest als andere?

Das ergibt sich glaube ich aus der Einstellung, die man zum Leben hat. Ich persönlich möchte mich nicht der breiten Masse anpassen und im Einheitsbrei untergehen.

Wie gehst du damit um, wenn du merkst, dass dich andere blöd von der Seite anschauen?

Ich bekomm eigentlich mehr positive Rückmeldungen, als negative! Viele Leute bewundern meine bunten Haare und dass ziemlich viel an meiner Kleidung selbst genäht oder zumindest bearbeitet ist. Generell kann man aber sagen, dass Jugendliche intoleranter als ältere Menschen sind. Da kriegt man schon eher mal einen blöden Kommentar hinterhergerufen, aber das kann ich eigentlich nur belächeln. Wer sich nicht traut mir seine Meinung ins Gesicht zu sagen, dessen Meinung kann ich auch nicht ernst nehmen.

„Mode als Beruf“

Ein Interview mit Marie-Sophie (19) – Die nach dem Abitur Modedesign studieren möchte

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Was bedeutet Mode für dich?

Marie: Für mich ist Mode Kunst, ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, provozierend, schamlos, Faszination. Mode ist Sinnbild von Schönheit und Individualität, sie ist international, Eleganz,   oft kommerziell,  immer zeitgebunden: Schaue ich mir Menschen an, so sehe ich in ihnen unsere Zeit wiedergespiegelt. Kleider zu kreieren ist also eine Auseinandersetzung mit dem Jetzt.

Ist Mode ein individuelles oder ein Gruppending?

Dass man einer Gruppe angehört kann sich durch gleiche Kleidung äußern, nehme man Punks, Rocker, etc. Man zeigt dann Zusammenhalt und Gruppengeist. Dennoch bin ich der Meinung, dass jeder den Freiraum haben sollte, sich so zu kleiden wie er möchte. Individualität steht im Zentrum.

Gibt es Rebellion gegen die Mode?

Ich würde sagen, Mode ist Rebellion. Du ziehst an, was du willst, wie du willst und wann du willst, passt dich nicht an. Rebellion gegen Mode – das heißt für mich Aufstand gegen Trends, gegen Vorgedachtes, Vorgemachtes, vielerorts Getragenes. Jeder sollte sich selbst definieren.

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Muss man sich den aktuellsten Trends anpassen?

Überhaupt nicht! Anpassung verdrängt  Individualität komplett. Ein Muss steht für mich, was Kleidung betrifft komplett im Hintergrund. Das Wollen an erster Stelle. Wenn man sich anpasst, schwimmt man im Strom der Masse mit, das ist langweilig.

Wie stellst du dir den Job eines Modedesigners vor?

Inspirierend, aber anstrengend. Hart, aber doch begeisternd und interessant. Ich verbinde diesen  Beruf mit Kunst. Er sollte das Können haben, Kontinuität zu schaffen, und die Fähigkeit, einen eigenen Stil zu entwickeln, außerdem Ausdauer, Fantasie, Inspiration, Organisationstalent, technische und zeichnerische Fähigkeiten

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Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Ich kleide mich gerne feminin, elegant und doch lässig. Ich liebe es mein Outfit mit Kleidungsstücken, die einmal meine Großmutter trug, zu  kombinieren. Mit Farben zu spielen. Ich kreiere, zeichne und male Mode sehr minimalistisch. Ich suche. Wenn ich male finde ich, was ich in mir nicht gesehen habe. Ich liebe es zu experimentieren, auf riesige Leinwände zu malen, bevor ich skizziere, dann sind die Figuren voller Leben, die Linien in Bewegung, die Formen abstrakt.

“Meine Kleider kaufe ich meistens in Sportgeschäften”

von Glamourös bis Ausgeflippt – in Freiburgs Innenstadt kann man viele Jugendliche mit verschiedenen Stilen beobachten

BILD0249Mein Name ist Femmy (22) und ich komme aus Indonesien, wo ich mein Kunststudium gerade abgeschlossen habe. Ich höre gerne Rammstein, Elektromusik und manchmal auch Hip-Hop. Kleider haben eine Bedeutung für mich, unter anderem, weil ich an Kunst und Design interessiert bin, aber auch weil sie entscheiden, wer die Trägerin oder der Träger ist. Meine Kleider kaufe ich meistens in Sportgeschäften, da es dort meine Lieblingsmarke Adidas gibt. Meinen eigenen individuellen Kleidungstil würde ich als einfach, aber auch sportlich beschreiben, ich ziehe an, was mir gefällt. Für meine Kleider gebe ich circa 150 Euro im Monat aus, wenn jedoch eine neue Saison beginnt wie der Winter und ich eine neue Jacke brauche, kann es auch manchmal mehr sein.

Ich bin Lea (16) und bin auf dem Rotteck – Gymnasium. BILD0251Meine Lieblingsmusikrichtung ist Rock und Hip-Hop.  Politisch interessiert bin ich eher weniger, dafür umso mehr modeinteressiert. Meine Klamotten kaufe ich bei H & M und Yum Yum, oder meine Oma strickt mir Accessoires wie die grüne Mütze. Wenn ich gerade nicht im Schulstress bin, nähe ich mir auch gerne selber kreative T- Shirts, somit gebe ich im Monat auch nicht mehr als 15 Euro für Kleider aus. Die Bedeutung von Mode ist unterschiedlich, aber für mich spiegeln meine Kleider meine Seele wieder bzw. wer ich bin. Nach einem Vorbild kleide ich mich nicht, denn meinen eigenen Stil würde ich als anders oder alternativ bezeichnen.

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Ich heiße Necked, bin 18 Jahre alt und gehe auf das Walter – Eucken Gymnasium. In meiner Freizeit höre ich Rock und Popmusik oder bringe mir selber das Gitarre-Spielen bei. Kleider kaufe ich meistens bei Jack & Jones, Kaiser oder im Karstadt. Ich lege mehr Wert auf Qualität statt Quantität, zudem ist die Atmosphäre bei J & J und im Kaiser angenehmer als im H & M wo es immer sehr voll ist. Meine Kleider suche ich immer so aus, dass ich nicht rumlaufe wie der letzte Simpel. Meinen Stil würde ich als relativ normal beschreiben und dafür gebe ich etwa 30 bis 40 Euro im Monat aus.

Mein Name ist Sebastian (18) und ich gehe auf dieBILD0255_picnikEdith-Stein Schule. Kleider sind mir wichtig, da ich gut aussehen möchte. Meine Lieblingsmusikrichtung ist Hip-Hop, aber ich höre auch manchmal andere Richtungen. Meine Mode kaufe ich bei Yum Yum, Strada oder im Boardshop. Nach einem Vorbild würde ich mich nicht anziehen, denn jeder sollte individuell sein. Für meine Kleider gebe ich etwa 150 Euro pro Monat aus und meinen eigenen Stil würde ich als modern bezeichnen. Markenklamotten sind mir nicht so wichtig, da sie auch teurer sind und ich noch auf die Schule gehe.

BILD0250_picnikWir sind Antonia (13) und Nica (14) und gehen auf die Paula – Fürst – Schule in Freiburg. Wir hören gerne verrückte Musik wie die von Lilly Allen. Unsere Kleider kaufen wir in allen Läden, in denen wir was Schönes entdecken und wir tauschen sie auch untereinander. Die Bedeutung von Kleidern ist, dass man gut aussieht. Mit unserem Kleidungstil möchten wir Spaß am Leben, Kreativität und Spontanität ausdrücken. Im Monat geben wir etwa 80 Euro für Kleider und Schuhe aus. Markenkleidung ist uns überhaupt nicht wichtig und unseren eigenen Stil würden wir als bunt, trendy und fantasievoll beschreiben.

Infokasten „Angesagte Modeläden“:

H & M (Schweden), in Freiburg

Zara (Spanien), in Mulhouse, Basel, Strasbourg

Mango ( Spanien ), in Basel

Miu Miu (Mailand ), in München